Cartier Armband und Armreif gebraucht kaufen – worauf es ankommt
Armband und Armreif werden im Sprachgebrauch oft gleichgesetzt, technisch unterscheiden sie sich deutlich. Ein Armreif ist starr geformt und wird über die Hand geführt oder verschraubt, ein Armband ist gliedrig aufgebaut und passt sich der Handgelenkform an. Bei Cartier fallen beide Bauarten in dieselbe Sammlerwelt: Der Love Armreif ist starr und wird verschraubt, das Trinity Herz Armband dagegen beweglich gearbeitet. Wer den Unterschied kennt, findet leichter das passende Stück.
Die richtige Größe bestimmen
Beim Armreif entscheidet die Größe über Trageverhalten und Optik. Cartier gibt sie in Zentimetern des Innenumfangs an, üblich sind 16 bis 21. Messen Sie dazu den Umfang Ihres Handgelenks mit einem Maßband und rechnen Sie je nach gewünschtem Sitz einen bis zwei Zentimeter hinzu. Ein zu großer Armreif rutscht über die Hand, ein zu kleiner lässt sich nicht schließen. Bei gliedrigen Armbändern ist die Länge dagegen meist über Zwischenglieder anpassbar.
Der Love Armreif und sein Schraubverschluss
Der Love Armreif wird mit zwei Schrauben am Handgelenk geschlossen. Das Motiv geht auf einen Entwurf von Aldo Cipullo aus dem Jahr 1969 zurück und ist bis heute nahezu unverändert. Neben der klassischen geschlossenen Form gibt es die offene Ausführung, die ohne Verschraubung getragen wird, sowie Varianten mit vier oder mehr Diamanten. Die Schraubenköpfe sollten sauber gearbeitet und gleichmäßig verteilt sein – ungleiche Abstände oder unscharfe Schlitze sind ein Warnsignal.
Echtheitsmerkmale prüfen
Aussagekräftig sind die Punzierung auf der Innenseite, die Seriennummer, das Schriftbild der Cartier-Signatur und das Gewicht. Massiv gearbeitete Originale wiegen spürbar mehr als Nachbildungen. Bei älteren Stücken kann zusätzlich der Schriftzug "Les Must de Cartier" auftreten, der auf eine Fertigung ab den 1970er-Jahren hinweist. Wir prüfen jedes dieser Merkmale einzeln, bevor ein Stück in unser Sortiment kommt.
Materialien und Werterhalt
Cartier fertigt Armreifen in 750er Gold, also 18 Karat, in Gelb-, Weiß- und Roségold. Der Materialwert bleibt unabhängig vom Kaufjahr erhalten, weshalb gebrauchte Stücke ihren Wert vergleichsweise stabil halten. Wir arbeiten mit lokalen Goldschmieden zusammen, die jedes Stück vor dem Verkauf aufbereiten – Kratzer im Gold lassen sich fachgerecht entfernen, ohne die Substanz anzugreifen.