GESCHICHTE DES CARTIER LOVE RINGS






Die Geschichte des Cartier LOVE Rings: Von 1969 bis heute | Boutique75








Ratgeber & Wissen

Die Geschichte des Cartier LOVE Rings

Seit 1969 steht der Cartier LOVE Ring für ewige Liebe. Die Geschichte des LOVE Rings erzählt von seinem Schöpfer Aldo Cipullo, dem charakteristischen Schrauben-Motiv, seiner Inspiration aus dem Mittelalter und berühmten Trägern wie Elizabeth Taylor.

Die Geschichte des Cartier LOVE Rings – Design-Ikone seit 1969

Die Geschichte auf einen Blick
1969
Entworfen von Aldo Cipullo

Schrauben-Motiv
als Reliefs am Band

Keuschheitsgürtel
mittelalterliche Inspiration

50+ Jahre
Zeitlose Design-Ikone

1969: Die Entstehung des LOVE Rings

Die Geschichte des Cartier LOVE Rings beginnt mit dem italienischen Schmuckdesigner Aldo Cipullo (1936–1984). Cipullo arbeitete zunächst für Tiffany & Co., bevor er 1969 zu Cartier New York wechselte. Noch im selben Jahr gelang ihm dort sein bedeutendster Entwurf: der Cartier LOVE Armreif.

Seine Inspiration zog Cipullo aus dem im Mittelalter gebräuchlichen Keuschheitsgürtel — einem Symbol für Treue und Reinheit. Der LOVE Armreif wurde damit zum modernen Pendant: ein Schmuckstück, das Verbundenheit nicht nur symbolisiert, sondern buchstäblich sichtbar macht. Der LOVE Ring folgte kurz darauf als kompaktere Variante desselben Konzepts und übernahm dessen charakteristische Formensprache.

Das Schrauben-Motiv und seine Symbolik

Ursprung beim Armreif
Der spezielle Schraubverschluss gehört zum LOVE Armreif: Er macht es unmöglich, das Schmuckstück allein abzulegen — geöffnet wird es ausschließlich mit einem eigens gefertigten Schraubenzieher.

Der Partner verwahrt den Schlüssel
Traditionell wird der mitgelieferte Schraubenzieher dem Partner überreicht — ein Ritual, das aus dem Armreif ein Liebesversprechen macht.

Das Motiv beim Ring
Der LOVE Ring ist ein geschlossener Ring ohne Schraubverschluss. Er trägt die charakteristischen Schrauben-Reliefs als gestalterisches Element und hält so den Bezug zum Ursprungskonzept sichtbar.

Materialentwicklung
Die ursprüngliche Ausführung bestand aus vergoldetem Silber. Später kamen Varianten aus Gelb-, Weiß- und Roségold sowie mit Diamantenbesatz hinzu.

Von der Idee zur Kollektion

Was 1969 als einzelner Armreif begann, wuchs im selben Jahr rasch zu einer vollständigen Kollektion heran. Cartier erweiterte die LOVE Linie um Ringe, Ohrringe, Manschettenknöpfe und Charms — der LOVE Ring wurde so zum kompakteren, alltagstauglichen Pendant zum Armreif, ohne an Symbolkraft zu verlieren.

Bis heute bleibt das Grunddesign nahezu unverändert: die charakteristischen Schrauben-Reliefs entlang des Bandes halten den Bezug zum Ursprungskonzept sichtbar — ganz gleich, ob als Ring, Armreif oder Ohrschmuck.

Gravuren und Varianten des LOVE Rings

Das äußere Design des LOVE Rings blieb über die Jahrzehnte nahezu unverändert — Veränderungen zeigen sich vor allem im Inneren des Rings: Je nach Produktionsjahr variiert die Innengravur, etwa in Schriftart, Anordnung von „Cartier“ und Seriennummer oder Copyright-Zusatz. Für Sammler und Käufer ist die Innengravur oft ein hilfreicher Anhaltspunkt zur zeitlichen Einordnung eines Modells.

Neben dem klassischen Modell aus Gelb-, Weiß- oder Roségold hat Cartier im Lauf der Zeit besondere Sondereditionen des LOVE Rings herausgebracht, die bis heute sehr gefragt sind.

Cartier LOVE Ring Multicolor Rainbow Größe 51 aus dem Sortiment von Boutique75
LOVE Ring Multicolor Rainbow

Die Multicolor-Rainbow-Edition versieht den klassischen LOVE Ring mit einer Reihe bunter Edelsteine entlang des Bandes — von Saphiren über Amethyste bis zu Granaten. Das Modell bricht bewusst mit der zurückhaltenden Formensprache der Grundlinie und wird gerade wegen dieses Farbspiels von Sammlern besonders geschätzt. Das gezeigte Exemplar in Größe 51 stammt aus unserem vergangenen Sortiment.

Cartier LOVE Ring mit 3 Diamanten
LOVE Ring mit 3 Diamanten

Eine weitere gefragte Variante ist der LOVE Ring mit drei eingelassenen Diamanten entlang des Bandes. Dezenter als die Rainbow-Edition, aber ebenso eine deutliche Abwandlung vom reinen Metall-Design, verbindet dieses Modell die schlichte Eleganz des Originals mit dezentem Glanz.

Berühmte Trägerinnen und Träger

Der LOVE Ring und seine Geschwisterstücke wurden schnell zum Symbol prominenter Liebesbeziehungen und fanden ihren Weg in die Popkultur:

Elizabeth Taylor & Richard Burton
Eines der bekanntesten Paare, das die LOVE Kollektion trug und ihr internationale Bekanntheit verlieh.

Ali MacGraw & Steve McQueen
Trugen den LOVE Armreif als sichtbares Zeichen ihrer Beziehung — ein weiterer Meilenstein für die Bekanntheit der Kollektion.

Häufig gestellte Fragen

Wer hat den Cartier LOVE Ring entworfen?

Der italienische Schmuckdesigner Aldo Cipullo entwarf den LOVE Ring 1969 für Cartier in New York.

Was bedeutet das Schrauben-Motiv beim LOVE Ring?+

Der Ring trägt die charakteristischen Schrauben-Reliefs des LOVE Designs als dekoratives Element, ist aber ein geschlossener Ring ohne Schraubverschluss. Den funktionalen Mechanismus – nur mit einem speziellen Schraubenzieher zu öffnen – hat ursprünglich der LOVE Armreif, inspiriert vom mittelalterlichen Keuschheitsgürtel.

Seit wann gibt es den LOVE Ring als eigenständiges Schmuckstück?+

Der LOVE Armreif kam 1969 zuerst auf den Markt. Die Kollektion wurde im selben Jahr um Ringe, Ohrringe, Manschettenknöpfe und Charms erweitert.

Welche berühmten Persönlichkeiten trugen den Cartier LOVE Ring?+

Zu den bekannten Trägern der LOVE Kollektion zählten Elizabeth Taylor und Richard Burton sowie Ali MacGraw und Steve McQueen.

Fazit

Seit über 50 Jahren steht der Cartier LOVE Ring für ein einfaches, aber kraftvolles Versprechen: Verbundenheit, sichtbar am Finger getragen. Von Aldo Cipullos ursprünglicher Idee über die charakteristischen Schrauben-Reliefs bis zu Sondereditionen wie Multicolor Rainbow oder der 3-Diamanten-Variante bleibt das Grunddesign unverändert — eine Ikone, die Generationen überdauert.

Cartier LOVE Ringe entdecken
Garantierte Echtheit · hauseigenes Zertifikat · kostenloser Wertversand

Jetzt shoppen



Geschrieben von Yannick Jäger